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marschbefehl 1.april 2006

Aufgebot

Am 1.April 2006 öffnet das Miliärmuseum Full seine Tore für die Saison 2006. Auch Rost & Grünspan wird zu diesem Anlass vertreten sein. Ein Detachement im Stile des Aktivdienstes 1939-1945 wird dem Publikum das Leben des Wehrmannes im Biwak um 1944 vermitteln.

Aufgeboten in dieses Detachement sind alle Mitglieder von Rost & Grünspan die sich der Aktivdienstepoche verbunden fühlen. Das Biwak im wird möglichst authentisch angelegt. Unser Aktuar Martin Henke wird den Dienstbetrieb als Feldweibel militärisch führen.

Unsere Biwakzelte nach technischem Reglement T31d:


langfirstzelt mannschaft

zelt fuer logistik und sanitaet

Grenzdienst 1944

Wir werden ein Detachement des Freiburger Gebirgs Füsilier Bataillons 17 im Herbst 1944 darstellen. Damals gab es Kampfhandlungen zwischen Alliierten und Deutschen an der Schweizer Westgrenze. Zu ihrem Schutz liegt die Truppe im Feld, stets bereit auszurücken.

Erlebnisberichte - Krieg an der Schweizer Grenze 1944:

>> 1. Internierung unter Waffendrohung
>> 2. Verwundete an der Grenze
>> 3. Allierte und deutsche Verwundete


Dienstbetrieb im Biwak:

Der Dienstplan sieht verschiedene Punkte vor. Zum einen wird im Rahmen der Ausbildung gedrillt, wozu das Üben des Gewehrgriff so wie Ruhn-und Achtungsstellung mit der Waffe als auch der Gruss ohne Waffe gehören. Auch wird die Handhabung der Waffen vertieft.

Behandelt wird bei der Waffenausbildung der Karabiner beziehungsweise das Langgewehr und das Leichte Maschinengewehr 1925 sowie die Maschinenpistole 1943. Die Truppe wird zu Dienstbeginn feldmässig ihr Biwak mit Zelt nach Reglement mit Kochgrube errichten.

im biwak

Beim Einrücken beachten:

Da das Mittagessen in der Kochgrube gekocht wird, müssen die Angehörigen des Detachements mit gut gereinigter Gamelle und sauberem Besteck einrücken. Gleiches gilt für Feldflaschen. Wem Material fehlt melde sich beim Kommando - er wird aus dem Arsenal ausgerüstet.

Der Tagesablauf im Biwak wird militärisch geprägt sein um dem Publikum eine gute Darstellung zu bieten. Es wird kein Gehen und Kommen nach Gutdünken geben, der Feldweibel wird auf An- und Abmelden achten. Das Biwakzelt bietet mit Wolldecken Raum zum Ausruhen.

In Zeiten kriegerischer Bedrohung kann der Dienstbetrieb auch durch Alarme unterbrochen werden. Gemäss gegenwärtigem Stand der Erkenntnisse muss mit Kampfhandlungen an der Grenze gerechnet werden, was ein rasches Ausrücken mit Gefechtspackung erfordern kann.


operation boderline

Material des Wehrmannes:

- Waffenrock Ordonnanz 26 oder 40 (Infanterie)
- Ordonnanzhose 26
- Individuelles Verbandspäckchen
- Nagelschuhe
- Gasmaskensack
- Helm 18/43 (Schwarz)
- Tarnbezug Helm (Schnurzug, nicht Haken)
- Ceinturon
- Gabeltragriemen
- Patronentaschen
- Dolchbajonett 18 mit Frosch

Blachenstofftornister 1914/17:

Tornisteroberteil:

- Individuelles Material

Tornisterunterteil:

- Dienstbüchlein
- Schiessbüchlein
- Hemd (zeitgenössisch Zivil, keine Hawaiihemden)
- Handtuch
- Waschlappen
- Seife mit Schale
- Zahnbürste
- Mannsputzzeug vollständig
- Anstreichbürste
- Gewehrputzzeug

Unter dem Deckel des Unterteils:

- Zeltblache 01 getarnt mit eingezogener Schnur

In der Mantelhülle:

- Wolldecke kurz gerollt
- Zelttasche

Auf dem Tornister aufgeschnallt:

- Brotsack (Feldflasche, Essbesteck, Soldatenmesser)
- Arbeitsmütze (Ord.26 Policemütze, Ord.40 Feldmütze)
- Gamelle
- Schanzwerkzeug (Spaten, Pickelhaue oder Beil, je nach Charge)



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