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marschbefehl 4./5.juli 2009

Aufgebot

Am 3. internationalen Militärfahrzeugtreffen im Militärmuseum Full wird Rost & Grünspan das Thema Panzerbekämpfung 1940 und 1955 visualisieren. Das Detachement ist daher stark ins Programm eingebunden.

In Zusammenwirkung den Panzern 39 (Praga) und dem Leichtpanzer 51 (AMX) des Museums wird unsere Mannschaft auf der Geländepiste des Museums das Zusammenwirken mit der Panzerwaffe und die Panzerbekämpfung in der Aktivdienstzeit und den 50er Jahren demonstrieren.

Aufgeboten sind alle Vereinsmitglieder die sich den Ordonnanzen 1926/1940 verbunden fühlen. Obmann Patrick Schlenker wird als Unteroffizier den Dienstbetrieb führen. Das Detachement besteht nur aus Infanteristen. Die Liste der persönlichen Ausrüstung ist unten zu ersehen.

panzer 39

Dienstplan Samstag

Antreten ist am Samstag dem 4. Juli um spätestens 07.30 Uhr vor dem Eingang des Museums (Shop), wo der Obmann die Mannschaft erwartet und zum Biwakplatz führen wird. Um 08.00 Uhr erfolgt auf der Geländepiste die erste Trockenübrung zur Panzerabwehr 1940 mit dem Panzer 1939.

Um 08.45 erfolgt die Trockenübung zur Panzerabwehr 1955 mit dem Leichtpanzer 51 die bis spätestens 09.30 beendet ist. Um 11.00 Uhr nimmt das Detachement mit Fahnenwache am eröffnenden Defilé vor dem Publikum teil. Um 11.30 Uhr findet die erste Demonstration zur Panzerabwehr 1940 statt. Beginn Mittagspause 12.00 Uhr.

Die Mittagspause endet um 13.15 Uhr. Eine weitere Demonstration zur Panzerabwehr 1955 erfolgt um 14.00 Uhr, wobei die Vorbereitungen dazu um 13.30 Uhr beginnen. Es gibt kleine Unterschiede bei der Ausrüstung bei den Übungen 1940 und 1955. Details dazu in der Ausrüstungsliste ganz unten.


Dienstplan Sonntag

Der Sonntag beginnt mit der Tagwache und dem Frühstück. Um 09.00 Uhr marschiert das Detachement vom Militärmuseum Full zur Festung Reuenthal, wo ein Festakt zum 20jährigen Jubiläum stattfindet. Dabei wird unsere Mannschaft einen Teil der Ehrengarde bilden und das Salutschiessen mit der 4,7cm Infanteriekanone durchführen.

Es erfolgt die Rückverschiebung ins Militärmuseum bis um 11.30 Uhr und im Anschluss daran das Mittagessen. Um 13.00 und 14.00 Uhr finden zwei weitere Vorführungen zur Panzerabwehr statt. Um ca 14.30 Uhr hat die Truppe ihr hartes Demonstrationsprogramm hinter sich und jeder Mann erhält wahlweise 2 Lobensworte oder 1 Kuss auf die Nasenspitze vom Chef.


Besonderes

Das Detachement arbeitet mit Panzerfahrzeugen im Feld und wird beim Leichtpanzer 1951 aufgesessen mitfahren. Es handelt sich dabei um schweres Gerät im Gelände. Unachtsamkeiten könnten schwere Folgen haben. Die vorgegebenen Sicherheitsdirektiven sind streng einzuhalten! Zuwiderhandlungen ziehen einen Verweis vom Übungsgelände nach sich.

infanterie bekamepft panzer

Beim Einrücken zu beachten:

Das Detachement ist einheitlich mit dem Karabiner 1931 und dem zugehörigen Bajonett bewaffnet. Eingerückt wird in Biwakausrüstung, was bedeutet dass zum Zeltmaterial auch die Armeewolldecken mitzubringen sind. Für die Auftritte 1940 und 1955 muss jeder Mann einen grünen und einen schwarzen Stahlhelm Ord. 1918 mitbringen. Wem eines von beidem fehlt melde sich bis 2. Juli.

Für den aufgesessen Einsatz mit dem Leichtpanzer 1955 ist zusätzlich zu den Nagelschuhen jeweils ein zusätzliches Paar Ordonnanzschuhe mit Gummisohlen mitzubringen. Aus Sicherheitsgründen darf nicht mit Nagelschuhen auf dem Panzer mitgefahren werden. Zur Vorführung Panzerabwehr 1940/55 müssen ferner Gehörschutzpfopfen getragen werden.

Der Haarschnitt ist dermassen dass die Haare den Kragen des Waffenrocks hinten nicht berühren, das Gesicht ist rasiert wie es für die Gasmaske erforderlich ist. Niemand hat Munition dabei - keine Manipulierpatronen und schon gar nicht scharf! Waffentragen nur zum historischen Anlass auf Museumsgelände und am Sonntag zum Marsch zur Festung Reuenthal und zurück.


Material des Wehrmannes:

- Waffenrock Ordonnanz 26 oder 40 (Infanterie)
- Hemd (zeitgenössisch Zivil wie 2008)
- Ordonnanzhose 26
- Individuelles Verbandspäckchen
- Erkennungsmarke
- Ordonnanzschuhe mit Gummisohlen (exklusiv Panzerabwehr 1955)
- Nagelschuhe (Panzerabwehr 1940 und sonstiges Programm)
- Gasmaskensack
- Helm 18 schwarz (exklusiv Panzerabwehr 1955)
- Helm 18 grün (Panzerabwehr 1940 und sonstiges Programm)
- Ceinturon
- Gabeltragriemen
- Patronentaschen (leer, keine Manipuliermunition, nur leere Papplader)
- Dolchbajonett 18 mit Frosch (Bajonett wird nur auf Befehl aufgepflanzt)

Tornister Ordonnanz 1898:

- Seife mit Schale
- Zahnbürste
- Mannsputzzeug vollständig
- Anstreichbürste
- Gewehrputzzeug

- Handtuch
- Waschlappen

Im Deckel:

- Dienstbüchlein
- Schiessbüchlein

Unter dem Deckel aufgeschnallt:

- Zeltblache 01 getarnt mit eingezogener Schnur
- Biwakdecke (Wolldecke)

Auf dem Tornister aufgeschnallt:

- gerollter Kaput, mit vier Packriemen montiert
- Zelttasche, oben auf Kaput mit den beiden oberen Packriemen fixiert
- Brotsack (Feldflasche, Essbesteck, Soldatenmesser)
- Gamelle, mit einem Packriemen montiert
- Schanzwerkzeug (Spaten, Pickelhaue oder Beil, je nach Charge)



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