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Kopfbedeckungen des Schweizer Wehrmanns
Tschako Ord.1861 Landwehr-Bataillon 77

Die Ordonnanz 1861 brachte ein neues Tschakomodell nach französischem Vorbild. Wesentlich niedriger als sein Vorgänger der Ordonnanz 1852, wurde dieser Tschako auch "Käppi" genannt.

Die Garnitur entsprach vom Muster her dem Vorgänger. Bei dem Pompons fielen die Flammen weg, was einen neue Farbgebung brachte. Dragoner, Sappeure und Scharfschützen hatten eigene Kopfbedeckungen.

Zuweilen traf man bei Einheiten der Reserve und der Landwehr neben der Nummer in der Garnitur auch die Buchstaben "R" oder "L" an, was aber nicht durchgehend der Fall war.

tschako ordonnanz 1861

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Tschako Ord.1869 Landsturm-Bataillon 43

Als "Konischer-Hut" wurde mit Bundesratsbeschluss von 20.Januar 1869 ein neues Tschakomodell eingeführt. Er war ein wenig niedriger gehalten als sein Vorgänger der Ordonnanz 1861.

Dieser Tschako zeichnete sich hauptsächlich durch seine um den ganzen Hutrand laufende Lederkrempe aus, auch spöttisch "Trottoir" genannt. Dieser Tschako wurden an alle Waffengattungen ausgegeben.

Damit verloren Sappeure und Scharschützen ihre eigentümliche Melone. Er war nebenbei bemerkt erlaubt 1861er Tschakos auf die neue Ordonnanz umzubauen (was oft grässlich aussah)

tschako ordonnanz 1869

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Policemütze Ordonnanz 1869, Infanterie

Mit dem Bundesratsabeschluss vom 20.Januar 1869 wurde nebst dem Tschako auch eine neue Policemütze eingeführt. Sie wird beschrieben als zweite Kopfbedeckung für sämtliche Truppen.

Das Novum an der vierzehn Zentimeter hohen Mütze war der zum Schutz gegen Kälte herabziehbare Teil. Die Vorstösse (Passepoils) entsprachen in ihren Farben jenen an den Uniformhosen.

Die Quasten der Policemütze waren farblich jeweils so gehalten dass sie den Pompons an den Tschakos entsprachen, so dass Kompanie oder auch die Waffe daran abgelesen waren konnte.

policemuetze ordonnanz 1869

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Tschako Ord.1888 Landsturm-Bataillon 38

Gemäss Einführungsbeschluss vom 21.2.1888 erhielt der Tschako Ordonnanz 1869 einen Nachfolger. Das neue Ordonnanzmodell 1888 hatte je einen einzelnen Schirm vorne und hinten.

Mit dem zweiteiligen Schirm wurde der umlaufende Schirm des Modells 1869 ersetzt, und zugleich wurde eine mit dem Kavallerietschako Ordonnanz 1883 erstmals erprobte Neuerung allgemein angewandt.

Die Garnitur mit Ganse entsprach dem Modell 1869. Der Tschako Ord.1888 wurde noch lange nach Einführung seines fast identischen Nachfolgers 1898 mit angepasster Garnitur getragen.

tschako ordonnanz 1888

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Tschako Ord.1898 Infanterie-Bataillon 88

Mit der am 11.Januar 1898 eingeführten neuen Ordonnanz wurde das Modell 1888 durch einen modernisierten Tschakotyp ersetzt, der äusserlich eine nur leicht veränderte Form aufwies.

Die praktischste Neuerung am Tschako Ord.98 war das mit Schnurzug verstellbare Innenfutter, welches anstelle des schlichten ledernen Schweissbandes im Innenhelm eingearbeitet wurde.

Der Tschako wies eine neue Garnitur auf. Die Ganse der Infanterie wurde durch gekreuzte Gewehre ersetzt. Diese waren bis 1917 bei den Füsilieren vernickelt und bei den Schützen aus Messing.

tschako ordonnanz 1898

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