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Oberbekleidung ab Ordonnanz 1949



Waffenrock eines Gefreiten der Fliegerabwehr

Mit flachen Kunststoffknöpfen und einem neuen Schnitt kam die Ordonnanz 1949 daher. In ihr wurde endlich dem Ruf nach einem offenen Umlegekragen für alle Waffen Rechnung getragen. Es gab nun auch neue Insignia auf dem Waffenrock. Die alten bunten Balken an den Aufschlägen verschwanden ersatzlos. Die Kragenspiegel wurden komplett überarbeitet.
Nunmehr sollte man die Waffengattung am Kragen ablesen können. Dieser Waffenrock der Ord.1949 (1) zeigt die Spiegel eines Kanoniers der Flab. Am Arm wird das neue Gefreitenabzeichen getragen - der gelbe Balken. Im Detail (2) sehen wir das am linken Oberarm getragende Abzeichen eines Telemeter-Spezialisten der Flab. Bei der Idendifikation dieses Abzeichens war der in Belgien lebende Miteidgenosse Erwin Stehli behilflich. Vielen Dank.






Jacke zum Kampfanzug 1970

Nach zehn Jahren der Neuerungen entstand der Kampfanzug Ordonnanz 1970, von dem 1973 mehrere hunderttausend Stück für die Armee in Auftrag gegeben wurden. Nebst 3 Herstellern in der Schweiz waren auch Firmen aus dem Ausland an der Produktion beteiligt, das Detailbild (2) zeigt unter der Grössennummer das Herstellungsjahr 1974 und den Namen der Firma A.Fink.
Die Kampfjacke (1) hatte viele Taschen welche nebst den Magazinen des Sturmgewehrs auch Gamelle, Feldflasche, Gasmaske und mehr aufnahmen. Ein Bügel (der "Nagel") auf Brusthöhe neben dem Reissverschluss diente zum Anhängen des Stahlhelmes. An zwei Paar Spangen konnte ein Kampfrucksack befestigt werden. Die Kaputze verfügte über ein Netz zur Tarnung des Gesichtes. Der Kampfanzug, kurz "Kafaz" war allgemein als "Vierfruchtpyjama" unter der Truppe bekannt.



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